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Epic!

Wie angekündigt gibt es hier das Video https://www.youtube.com/watch?v=-vsx53b6qYE&feature=youtu.be Viel Spaß beim anschauen!

All the good things come to an end

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Samstag, 10. Februar, 10:30 Uhr: Der Wecker klingelt, lange war die letzte Nacht. Leicht verkatert stolper ich aus dem Bett und packe mal wieder mein Backpack, doch heute ist es anders als sonst. Ein letztes mal drücke ich verzweifelt all meine Sachen in den Rucksack der mich zweieinhalb Monate begleitet hat. Heute ist also der Tag, der irgendwann bei jedem kommt der sich auf eine Reise begibt. Die Gefühle sind gemischt, einerseits freue ich mich riesig auf meine Familie und vor allem auf meine Brüder und andererseits bin ich auch ein bisschen geknickt, dass die schöne Zeit jetzt zu Ende ist. Ich habe viele tolle Dinge erlebt, viele verschiedene Orte gesehen, war fast am Ende der Welt, zum ersten mal über 5000m und zum ersten mal in einer echten Wüste. Aber eines werde ich auf jeden Fall nie vergessen, die tollen Menschen die ich kennen lernen durfte und die Momente die ich mit ihnen erlebt habe. Und ich freue mich jetzt schon darauf hoffentlich einige ...

Hucachina - Der große Sandkasten

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Montag, 05.02.2018, 09:00 Uhr in Lima: Abfahrt! 4,20h benötigt der Bus von Lima nach Ica. Von Ica geht's binnen 10 Minuten weiter zur Oase, die sich Huacachina nennt. Was es hier gibt? Eine Hand voll Hostels, zahlreiche Strandbuggys eine kleine Lagune und vor allem jede Menge Sand. Sand, Sand und noch mehr Sand. Willkommen in der Wüste von Peru. Aber Moment, wie schon früher als kleines Kind bedeutet Sand = Spaß! Wir tauschen den kleinen Bagger von vor 20 Jahren gegen ein gut motorisierten Strandbuggy. Man nehme also ein Stahlrohr-Rahmen, ein paar Sitze, ein Motor und fertig ist der Strandbuggy. Um das ganze abzurunden setzen wir noch ein verrückten Peruaner ans Steuer, der den Sandkasten kennt wie seine Westentasche, und fertig ist das Backrezept für einen großen Kuchen Spaß. Mit ohrenbetäubenden Lärm raßen wir über die Dünen, mit einem breiten Grinsen im Gesicht. Irgendwann stoppen wir, vor uns liegen vier D...

Surfing with the Sealions

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Ceviche, Pizza, Arroz con Mariscos, Fruchtsäfte, Burger und vieles mehr! Lima, die Hauptstadt des guten Essens in Südamerika. Ein Grund, der ausreichend ist, um hier zu ein bisschen mehr zu erzählen. Peru erstreckt sich über weite Teile entlang der Westküste von Südamerika, es liegt also auf der Hand, dass man sobald man Richtung Küste kommt auf jeden Fall Meeresfrüchte probieren muss. Neben klassischen Varianten wie Frittierte Meeresfrüchte und Meeresfrüchte mit Reis, ist Peru vor allen für eines bekannt, Ceviche! Ceviche ist eine Art Meeresfrüchte-Salat, bei dem sie Zutaten überwiegend roh sind. Naja, dies ist nicht ganz korrekt, die Meeresfrüchte werden mit Hilfe von Limettensaft "gekocht", bzw. die Säure ist dafür verantwortlich. Zu den Meeresfrüchten kommen dann noch Zwiebeln, Mais, Tomaten und Koriander dazu. Das ganze wird dann mit einem Limetten-Fisch-Sud angemacht. Für alle, die mit ...

Lima - Streetart, Big City Life and The Ocean

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18:30 Uhr, Lima : 6 Stunden weniger als in Deutschland. Der Flieger ist kurz vor dem Landeanflug auf Lima. Zwischen den Wolkenlücken erscheinen immer wieder die riesigen Berggipfel der Anden. Je nach Region sind sie grün durch die saftigen Wiesen, weiß durch den Schnee, verursacht durch die enorme Höhe, oder einfach nur Sandfarben durch die Wüste. Schon beim Anflug wird klar, Lima ist keine kleine Stadt, 10 Millionen Menschen leben hier. Ob man hieran gefallen finden kann? Lediglich 20 Minuten dauert die Fahrt vom Flughafen bis zum Hostel, normalerweise. Aber Lima, währe nicht Lima ohne das ganze Verkehrschaos dass es hier gibt. Somit werden aus 20 Minuten eben kurzer Hand eine Stunde. Ebenso verwunderlich erscheint einem hier auch das Wetter. Lima, eine der trockensten Hauptstädte der Welt und trotzdem sieht es einfach ständig so aus, wie wenn es jeden Moment anfängt zu regnen. Der Grund, auch hier ist das Meer durch den Humboldstrom wieder sehr kalt und die Luft über dem Meer entsp...

Rallye Paris Dakar und die Hauptstadt der Inkas

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Wie angekündigt reicht für Cuzco ein einziger Post nicht aus. An dieser Stelle muss ich ganz klar sagen, dass die Stadt bis jetzt meine Highlight-Stadt der Reise ist. Ein kurzer geschichtlicher Einwurf an dieser Stelle: Das weltweit bekannte Machu Picchu war nur für die sehr gebildeten Inkas die Heimatstadt, die Hauptstadt der Inkas jedoch war Cuzco. Dies ist auch der Grund warum die Stadt gerade so übersäht ist mit alten Gebäuden. Auf den Fotos sieht man eine Steinwand. Sehr erstaunlich hierbei ist, wie perfekt diese Steine für die Gebäudewände geformt sind, jeder Stein passt perfekt auf den anderen. Die Steine wurden dabei größtenteils mit Wasser und Sand geformt. Wenn man also durch Cuzco läuft sieht man deutlich, welche Gebäude von den Inkas und welche von den Spaniern errichtet wurden. Perfekte Wände = Inkas, weniger perfekte Wände = Spanier und das obwohl die Inkas vor den Spaniern in Cuzco gelebt haben. So nach diesem kurzen geschichtsträchtigen Teil, möchte ich nun zu eine...

Cusco Machu Picchu und und und

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Lange ist es her seitdem der letzte Blog-Eintrag verfasst wurde und vieles ist passiert. Morgens um 06:00 Uhr kommen wir in Cusco an und schnell wird ersichtlich, dass diese Stadt wirklich Geschichte besitzt. Als sogennate Hauptstadt der Inkas besitzt die Stadt schöne alte Gebäude und kleine Gassen. Der Ankuftstag ist weitest gehend gelaufen, 11h Fahrt ohne wirklichen Schlaf hinterlassen ihre Spuren. Am nächsten Tag machen wir uns auf zu einer Quad-Tour. Dabei durchqueren wir nicht nur typische peruanische Dörfer sondern besichtigen auch ein Tal in den über Terrassen Salz gewonnen wird. Alles in allem ist Quad-Tour sehr spaßig und genau das richtige für den Tag nach einer langen Fahrt. Am nächsten Morgen geht es dann auch schon los Richtung Touri Attraktion Nr. 1 in Peru - Machu Picchu. Viel haben wir hin und her überlegt und uns am Ende für den Zug entschieden. Für mich in Nachhinein eindeutig eine Fehlentscheidung, die 3-T...

Donwhill in La Paz und der Lago Titicaca

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La Paz, El Alto, ein Stadtteil den man bei Nacht nicht unbedingt alleine betreten soll. Oben auf dem Hochplato von La Paz gelegen befindet sich einer der ärmsten Viertel von La Paz, für uns der perfekte Startpunkt für ein außergewöhnlichen Downhill-Ride. Nachdem mein Guide und ich uns vom Hostel aus mühsam bis zur roten Gondel geschleppt hatten, ging es mit dieser hoch Richtung "El Alto". Wir radeln also durch diese arme Gegend, bis uns eine kurze Session von langen, steilen Treppen auf den Haupt-Highway von La Paz bringen. Über diesen muss alles, was nach La Paz runter möchte. Zwischen den Abgaswolken von alten Busen und Autos fahren wir den Highway hinab. Das Surfen auf dem Hinterrad auf diesem chaotischen Highway, zwischen LKWs und Busen und der Blick über die Stadt machen schon an dieser Stelle das ganze besonders. Irgendwann biegen wir rechts ab, ein kurzes Stück nach oben und vor uns beginnt der Downhill-Track. Sprünge, lo...

La Paz - Flair zwischen Großstadt-Hektik

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Überfälle, Leute die einen anspucken um anschließend einen zu bestehlen und Taxis, die eigentlich gar keine Taxis sind. Zugegeben, öffnet man den Reiseführer und schlägt La Paz nach, so findet man erst einmal eine halbe Seite von Vorsichtsmassnahmen an die man sich halten sollte, wenn man nach La Paz geht. Ich komme früh morgens mit meinem Nachtbus in La Paz an, es ist noch dunkel und mit den Informationen im Hinterkopf hat das "Terminal de Busses" etwas beängstigendes. Ich nehme mir also auf direkten Wege ein Taxi in mein Hostel und leg mich erst einmal schlafen. Der nächste morgen zeigt mir wieder einmal, dass die Realität oft von der sich zusammengereimten Vorstellung abweicht. Auf eigene Faust laufe ich durch die Stadt, ich bin mir darüber bewusst, dass ich mich natürlich in  einem der sicheren Orte aufhalte. Dennoch so gefährlich wie ich mir es hier vorgestellt habe ist es keinesfalls. Gesunder Menschenverstand und ein paar kleine Regeln und La Paz fühlt sich für mich...