La Paz - Flair zwischen Großstadt-Hektik

Überfälle, Leute die einen anspucken um anschließend einen zu bestehlen und Taxis, die eigentlich gar keine Taxis sind.

Zugegeben, öffnet man den Reiseführer und schlägt La Paz nach, so findet man erst einmal eine halbe Seite von Vorsichtsmassnahmen an die man sich halten sollte, wenn man nach La Paz geht.

Ich komme früh morgens mit meinem Nachtbus in La Paz an, es ist noch dunkel und mit den Informationen im Hinterkopf hat das "Terminal de Busses" etwas beängstigendes. Ich nehme mir also auf direkten Wege ein Taxi in mein Hostel und leg mich erst einmal schlafen.

Der nächste morgen zeigt mir wieder einmal, dass die Realität oft von der sich zusammengereimten Vorstellung abweicht. Auf eigene Faust laufe ich durch die Stadt, ich bin mir darüber bewusst, dass ich mich natürlich in  einem der sicheren Orte aufhalte. Dennoch so gefährlich wie ich mir es hier vorgestellt habe ist es keinesfalls. Gesunder Menschenverstand und ein paar kleine Regeln und La Paz fühlt sich für mich genauso an wie jede andere Großstadt in Südamerika. Der große Unterschied an dieser Stelle, es ist endlich viel billiger wie in Deutschland.

Die Stadt selbst liegt irgendwo zwischen 3.500 und 4.000m hoch, Was man beim laufen auch wirklich immer wieder merkt. Obwohl ich mit guter Kondition hier her gekommen bin, ist schnelles laufen ganz schön anstrengend.

Was macht die Stadt besonders? Nun ja, zum einen die Höhe und zum anderen die Lage der Häuser, die steilen Straßen, die bei Regen zu kleinen Gebirgsbäche werden und die Seilbahnen, die die verschiedene Stadteile miteinander verbinden. Die Firma Doppelmayer lässt grüßen.

Achja, fast hätte ich es vergessen, nach einer Stadttour ging es am Abend noch zum Wrestling, was extrem amüsant war.

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