Lima - Streetart, Big City Life and The Ocean
18:30 Uhr, Lima:
6 Stunden weniger als in Deutschland.
Der Flieger ist kurz vor dem Landeanflug auf Lima. Zwischen den Wolkenlücken erscheinen immer wieder die riesigen Berggipfel der Anden. Je nach Region sind sie grün durch die saftigen Wiesen, weiß durch den Schnee, verursacht durch die enorme Höhe, oder einfach nur Sandfarben durch die Wüste.
Schon beim Anflug wird klar, Lima ist keine kleine Stadt, 10 Millionen Menschen leben hier. Ob man hieran gefallen finden kann?
Lediglich 20 Minuten dauert die Fahrt vom Flughafen bis zum Hostel, normalerweise. Aber Lima, währe nicht Lima ohne das ganze Verkehrschaos dass es hier gibt. Somit werden aus 20 Minuten eben kurzer Hand eine Stunde.
Ebenso verwunderlich erscheint einem hier auch das Wetter. Lima, eine der trockensten Hauptstädte der Welt und trotzdem sieht es einfach ständig so aus, wie wenn es jeden Moment anfängt zu regnen. Der Grund, auch hier ist das Meer durch den Humboldstrom wieder sehr kalt und die Luft über dem Meer entsprechend auch. Die Luft vom Landesinneren jedoch ist durch die Wüstenlandschaft eher heiß. Das Ergebnis, Kondensation und ein bewölkter Himmel.
Muss man Lima jetzt lieben oder hassen?
Naja, kommt drauf an. Auf der einen Seite ist es eine riesige Stadt mit viel Verkehr und hektischen Eindrücken, aber auf der anderen Seite ist es auch eine Stadt mit schönen Stadtteilen und Surfspots direkt vor der Tür. Entflieht man also den hektischen und unschönen Teilen der Metropole, dann findet man neben Streetart und schönen Straßen, eine Vielzahl an Spitzenrestaurants, aber auch kulinarische Highlights für den kleinen Geldbeutel.
Lima ist somit wohl eine Stadt in der man es aushalten kann, die man womöglich auch lieben kann, aber genau so gut auch einfach nur schrecklich finden kann.
Für mich, für ein paar Tage in Lima, ist die Stadt wohl einfach ein Platz vieler Möglichkeiten.
Und in diesem Sinne, viele Grüße aus Lima!

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