Die Steakovolution

Nach dem ich in einem vorherigen Post ziemlich über die Pizza in Buenos Aires schimpfen musste, darf ich voller Stolz verkünden, dass die Mission "Finding the perfect peace of beef" voll gelungen ist.

An dieser Stelle soll jedoch bemerkt werden, dass selbst hier in Argentinien die Steaks nicht gerade preiswert sind.
Somit landete ich für das heutige Abendessen schließlich bei knapp 30€, was schon verdammt viel ist. Dennoch, es war wirklich eines der besten Steaks die ich je hatte.

Wo wir gerade beim Preis sind, Argentinien schenkt sich zu Europa wirklich nichts. Es ist verdammt schwer billig durch den Tag zu kommen und jeder vernünftige Deutsche weiß, Abstriche in Punkto Bier zu machen wäre unmöglich. Dennoch auch 17 Flugstunden entfernt von zu Hause ist so ein Bierdurst halt was herrliches.

Doch abgesehen vom Essen möchte ich noch ein paar Worte über meine allgemeine Situation verlieren.
Gestartet mit Franzi, die ich eigentlich nicht kannte, dachte ich dass es gut sei zu zweit zu starten. Mittlerweile denke ich, dass es alleine auch irgendwie klappt . Ich hab ziemlich schnell gemerkt, dass ich mich extrem leicht tu, schnell neue Leute in den Hostels kennen zu lernen, sodass ich eigentlich gut alleine zu Recht kommen würde. Darüber hinaus haben Franzi und ich zwei ziemlich verschiedene Planungen. Sie möchte mindestens 6 Monate touren und ich eher um die 3. Sie möchte zwischendurch arbeiten, ich geh lieber früher zurück nach Hause und arbeite dort, anstatt in Südamerika Weintrauben zu pflücken. Aber wir wissen beide dass wir dann irgendwann alleine weiter ziehen

Naja was soll ich sagen, ich kann kein Spanisch aber hab gemerkt, dass das schon alles irgendwie funktioniert und ich fühle mich recht sicher und wohl. Es kann also gut sein, dass wir bald getrennte Wege gehen.

Gerne wäre ich auch mit Moa und Freja (die zwei Schwedinnen) weiter gereist, die Flüge nach Kolumbien sind mir aber zu teuer.
Ich komm wirklich gut mit ihnen aus, was sicherlich auch daran liegt, dass beide hübsch sind 😄.
Nein Spaß bei Seite, sie haben einfach auch diesen extrem lässigen Reisestil, keine große Planung und nur schauen was so passiert. Ich liebe diese Einstellung, schließlich ist das Leben in Deutschland genug durch getaktet.

Bueno, bis bald.
Beim nächsten Post weiß ich mehr über das weitere Vorgehen bzgl. der nächsten Destination

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